Weiter im (Kon)text – Umgebungsbewusste Google Project Tango Smartphones

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Auf dem Markt für elektronische Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien gibt es keinen Stillstand. So natürlich auch nicht beim Suchmaschinen- und Smartphonegiganten Google. Hier steht eine ganz neue Generation Smartphones zwar noch nicht in den Startlöchern, wird aber immer konkreter und auch für den Alltagsgebrauch realistischer. Die Rede ist vom Google Project Tango, bei dem es um ein kontexterkennendes Smartphone geht. Das heißt, dass sich das moderne Handy in seine Umgebung selbst integrieren kann, indem es sie scannt und anschließend erkennt. Solche kreativen und nützlichen Ideen werden bei Google in den X Labs oder von der Advanced-Technology-and-Projects-Gruppe, die früher zu Motorola gehörte, erarbeitet. So werden immer zukünftige Generationen Smartphones entwickelt, die immer näher an den Menschen und seine Umgebung heranwachsen, und selbst damit interagieren können, wie es mit dem Google Project Tango angestrebt wird.

Innovative Projekte alltagstauglich machen

Das Problem bei Entwicklungen wie dem kontextbewussten Smartphone ist, dass die Rechenleistung in den herkömmlichen Geräten nicht ausreichend ist, um die erforderlichen Operationen auszuführen. Beim Google Project Tango soll das Smartphone in der Lage sein den Raum abzuscannen und davon ein virtuelles Modell zu erstellen. Ähnliche Strukturen sind bereits von der Xbox mit Kinect bekannt. Im Google Project Tango wurde jetzt ein Smartphone konzipiert, das moderne Chips nutzt, die bereits in der Lage sind, diese Rechenleistungen auch auf einem mobilen Gerät zu erbringen. Das war lange Zeit wegen dem hohen Energiebedarf nicht möglich.

Bewegung und Raum erfassen wie ein Mensch?

Die Resultate aus dem Google Project Tango sollen dem Smartphone fast schon ein menschliches Bewusstsein der Umgebung einimpfen. Mit einer Viertelmillion räumlicher Messungen pro Sekunde entsteht auf diesen Smartphones ein äußerst konkretes Verständnis von Bewegung und Raum. Die ersten Geräte von Google sind dabei 5-Zoll-Smartphones, die nun von den Entwicklern verfeinert und ausgearbeitet, bzw. interpretiert werden. In der Zukunft kann dann mit dem Smartphone auch Verstecken gespielt werden. Das Smartphone kennt dabei die heimische Umgebung und kann einen virtuellen Charakter auf das Display projizieren und frei in diesen Räumlichkeiten handeln lassen.

Neben dem Spielen gibt es aber auch andere Anwendungsbereiche, die äußerst hilfreich eingesetzt werden können. So kann das kontextbezogene Smartphone aus dem Google Project Tango beispielsweise eine große Erleichterung für sehbehinderte Menschen sein.

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