Privatsphäre bei WhatsApp im Fokus – Schluss mit totaler Transparenz

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Der Nachrichtendienst WhatsApp war in den letzten Wochen verstärkt im Blickfeld der Öffentlichkeit. Der Verkauf an den Social-Network-Riesen Facebook für den enormen Kaufpreis von 19 Milliarden US-Dollar hat auf der ganzen Welt für Schlagzeilen gesorgt. Aber nicht nur der Kaufpreis stand dabei im Vordergrund, vielmehr befürchteten WhatsApp-User nun vollkommen von der Datenkrake Facebook durchleuchtet zu werden. Schon vor dem Sensationsverkauf von WhatsApp an Mark Zuckerbergs Facebook gab es allerdings Diskussionen um die Privatsphäre bei WhatsApp, vielen Nutzern bot der praktische Messenger doch etwas zu viel Transparenz und gab ungewollt Nutzungsinformationen preis. Gemeint ist hier der „Zuletzt online“-Status, der immer in der oberen Zeile eines Chats darüber informiert, wann der Gesprächspartner das letzte Mal in seinen WhatsApp-Nachrichtendienst geschaut hat, also auch seine Nachrichten kontrolliert hat etc.

Nützliche Privatsphärefunktionen bei WhatsApp

Gerade erst nachdem sich die größten Wellen um WhatsApp und Facebook wieder gelegt haben, macht der Messenger bekannt, dass dieser „Zuletzt online“-Status jetzt auch verborgen werden kann und auch andere Privatsphäreeinstellungen unnötiger Transparenz ein Ende setzen können. Möglich ist das durch den Menüpunkt „Datenschutz“ geworden, der jetzt im WhatsApp-Interface aufgeführt wird. Dazu muss allerdings zunächst die neuste Version heruntergeladen werden, die noch nicht im Play Store für Android-Nutzer erhältlich ist.

Schutz der Privatsphäre mit neuem WhatsApp

Das neue WhatsApp, das mehr Möglichkeiten bietet, wie die eigene Privatsphäre besser geschützt werden kann, lässt sich über die Homepage (http://www.whatsapp.com/android/) herunterladen. Damit kann dann ganz genau eingestellt werden, wer den Status „Zuletzt online“ sehen kann und wer nicht. Außerdem kann eingestellt werden, wer das eigene Profilbild und den Status sehen können soll.

Ob die Umstellung der Privatsphäre-Optionen zufällig zeitgleich mit der Übernahme durch Facebook vorgestellt wurde oder gezielt zur Beruhigung der Nutzer eingesetzt wird, bleibt dabei offen.

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